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2019-2-Reisemagazin-Karawane

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Unser neues Reisemagazin stellt Ihnen einen spannenden Teil unserer Reiseziele für 2019 vor. Diesmal präsentieren wir Ihnen die kulinarischen Gaumenfreuden ausgesuchter Reisziele, u.a. Namibia, China, Australien, Seychellen, Slowakei, Costa Rica, Neusseland, Marokko, Peru und Neukaledonien. Dazu gibt's mal wieder ein schönes Gewinnspiel in Form eines Fotowettbewerbs. Karawane ist ihr Reisespezialist, wenn es um den Urlaub 2019 geht. Themenschwerpunkt: Auf Reisen die Welt genießen und ein Fotowettbewerb!

AUSTRALIEN ORIENT ASIEN

AUSTRALIEN ORIENT ASIEN Reisen mit Genuss MAROKKO Auf dem Rücken der Kamele ein Stück durch das „große Sandmeer”, die Sahara RIADS UND OASENGÄRTEN Auf der Straße der Kasbahs Es gibt nichts Besseres, als zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein. Jetzt am Nachmittag, wenn die Sonne die Lehmhäuser von Aït Benhaddou aus der Waagrechten beleuchtet und die Erker und Türme lange Schatten werfen, ist die schönste Zeit des Tages. Das malerische Dorf am Fuß des Atlas-Gebirges versinkt ganz in Gelb. In den Gassen zwischen den verschachtelten Wohnhäusern und Getreidespeichern spielen Kinder. Manche der Lehmziegelhäuser sind drei Stockwerke hoch. Auf ihren Türmchen thronen Storchennester – im Frühjahr sind viele von ihnen bewohnt. Von den Wohnfestungen von Aït Benhaddou aus kontrollierte seit dem 11. Jahrhundert die Sippe der Ben Haddou den Handel an der alten Karawanenstraße von Timbuktu nach Marrakesch. Heute ist dieses Geschäft zum Erliegen gekommen, dafür begeistert das Dorf aus Lehm, das seit 1987 zum Welterbe der UNESCO gehört, kulturinteressierte Urlauber. Seit den 1960er-Jahren diente das Dorf auch immer wieder als Filmkulisse, unter anderem für Filmepen wie „Laurence von Arabien” (1962), „Gladiator” (2000) und für „Game of Thrones” (2012). Wir sind im Süden Marokkos unterwegs, um das pulsierende Leben in Marrakesch, die einsamen Berber-Dörfer an der Straße der Kasbahs und das unermessliche Sandmeer der Sahara zu erkunden. In Marrakesch hatten uns auf dem weltberühmten Platz Djemma el Fna die Schlangenbeschwörer verzaubert. Wir schnupperten an Gewürzen und schlängelten uns durch die engen Gassen ins Gerberviertel, wo nach jahrhundertealter Tradition noch heute Leder hergestellt wird. Nun stehen wir hier und blicken auf eine der schönsten Kasbahs Marokkos: Burgengleich klammern sich die wehrhaften Dörfer an die Berghänge. Die meisten Gebäude sind aus Lehm gebaut, seit Jahrhunderten dienen sie als Wohnstatt und Festungen zugleich. Es sind malerische, einsame Dörfer, die verstreut an den Felshängen in der Landschaft liegen. Und egal, wo man hält, fast überall blicken einen neugierig Ziegen und Schafe an. Am Straßenrand bieten Berber Berghonig und Mineralien feil, Eselskarren holpern vorbei. Das Kernstück der Straße der Kasbahs ist der etwa 350 Kilometer lange Abschnitt zwischen Ouarzazate und dem von den Franzosen gegründeten Garnisonsstädt- MAROKKO HAUTNAH 10 Tage geführte Privatreise zu Marokkos Höhepunkten, Übernachtungen und Gaumenfreuden in Riads, ab Casablanca bis Marrakesch, ab EUR 3.395,- webcode 34037 26 Karawane

In den traditionellen Tongefäßen wird Tajine gegart. Der botanische Garten Jardin Majorelle in Marrakesch Tipp: Speisen wie im Märchen Barbara Ruland, Reiseexpertin „In Marrakeschs Medina finden sich nicht nur unzählige Riads mit Innenhöfen, sondern auch in diesem Stil gebaute Restaurants. Schwer zu finden und tief in den Gassen versteckt, wartet hinter jeder Tür ein Märchen aus 1001 Nacht. Inmitten der quirligen Medina eine mit Safran verfeinerte Couscous-Tajine zu genießen, das ist Genuss für alle Sinne.“ Text: Fabian von Poser, Bilder: Fabian von Poser (S. 26), Heidi Siefert (r.), Balate Dorin/Fotolia (o.r.), Lukasz Janyst/Fotolia (o.l.), Karawane chen Erfoud am Rande der Sahara. Der Weg durch diese märchenhafte Landschaft führt auch ins Dadès-Tal und in die Todra-Schlucht. Wie grüne Bänder ziehen sich die palmenbestandenen Flusstäler durch die felsigen Ausläufer des Atlas-Gebirges. Bei Atman Mountassir, einem hochgewachsenen Berber aus Boumalne du Dadès, der uns zur Begrüßung auf beide Wangen küsst, stärken wir uns mit Minztee. In seinem Ladengeschäft verkauft der 36-Jährige Schmuck, Berberwolle, Safran und Arganöl. Das kostbare Öl wird aus der Frucht des Arganbaums gewonnen, der ausschließlich hier im Süden Marokkos gedeiht. Die Jahresernte einer Pflanze ergibt nur einen einzigen Liter Öl. Seit Jahrhunderten nutzen es die Berber zur Pflege von Haut und Haaren. Heute wird die wertvolle Flüssigkeit nicht nur in Kosmetika, sondern auch als Speiseöl in der Gastronomie verwendet; vor allem bei europäischen Spitzenköchen ist sie sehr beliebt. Von Boumalne du Dadès zu den Dünen der Sahara ist es nur ein Katzensprung. Bis zu 150 Meter hoch türmen sich die leuchtend roten Sandberge bei Merzouga auf. Als wir am nächsten Morgen noch bei Dunkelheit auf einen der Sandberge steigen, ist es totenstill. Ein immer heller werdendes Band am Horizont kündigt den anbrechenden Tag an. Dann geht alles ganz schnell: Binnen Minuten steht die Sonne wie eine Kupfermünze am Himmel. Das Sandmeer der Sahara leuchtet flammend rot. Während wir noch über das grandiose Schauspiel staunen, tauchen mitten in den Dünen Kamele auf. Wer von den Dünen bei Merzouga weiter in Richtung Osten fährt, der gelangt in eine andere Welt. Nach den kargen Berg- und Wüstenlandschaften kommt einem das Draa-Tal wie eine Fata Morgana vor. In der malerischen Schlucht hat sich der Fluss seinen Weg durch das Sarhro-Gebirge gefräst und dabei ein Paradies in Grün geschaffen: Durch Aromatischer Genuss: frisch aufgebrühter Minztee die Gärten von Agdz, Tamnougalt und Tissergate ziehen sich unzählige kleine Wasserkanäle. In den Oasengärten sieht man Bauern bei der Dattelernte. Wie vor Jahrhunderten treiben archaisch gekleidete Gestalten ihre Esel durch die Gassen. Einer der schönsten Orte im Draa-Tal ist Zagora mit seinem berühmten Schild „Timbuktu 52 Tage”. Hier machten einst die großen Kamelkarawanen aus der Sahara Station, um Kraft zu schöpfen. Im Restaurant „Riad Lamane” mit seinen im Berberstil erbauten Chalets mitten im zentralen Palmenhain fühlen sich Urlauber bei einem frisch gepressten Orangensaft oder einem Minztee auch heute wie in 1001 Nacht. Aufgetischt werden zudem Couscous und Tajine-Gerichte – in einem Lehmtopf mit kegelförmigen Deckel werden Fleisch oder Fisch zusammen mit Gemüse gegart. Besonders beliebt sind fruchtig-herzhafte Kombinationen wie Rindfleisch mit Pflaumen oder auch Lamm mit Quitte. ■ Karawane 27

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