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Unser neues Reisemagazin stellt Ihnen einen spannenden Teil unserer Reiseziele für 2019 vor. Diesmal präsentieren wir Ihnen die kulinarischen Gaumenfreuden ausgesuchter Reisziele, u.a. Namibia, China, Australien, Seychellen, Slowakei, Costa Rica, Neusseland, Marokko, Peru und Neukaledonien. Dazu gibt's mal wieder ein schönes Gewinnspiel in Form eines Fotowettbewerbs. Karawane ist ihr Reisespezialist, wenn es um den Urlaub 2019 geht. Themenschwerpunkt: Auf Reisen die Welt genießen und ein Fotowettbewerb!

MITTELAMERIKA AUSTRALIEN

MITTELAMERIKA AUSTRALIEN Reisen mit Genuss COSTA RICA Paradiesische Buchten: die Playa Manuel Antonio im gleichnamigen Nationalpark an der Pazifikküste KAKAOBOHNEN UND KAFFEEKIRSCHEN Gesegnetes Land zwischen zwei Meeren Urwaldbewohner mit markantem Schnabel: Goldkehltukan Wässrig und herb schäumt die dunkelbraune Flüssigkeit im Glas: Das soll Kakao sein? Wendy nickt aufmunternd. Sie hat uns eben im Naturreservat Tirimbina nördlich der costa-ricanischen Hauptstadt San José gezeigt, wie aufwändig die Samen der Kakaofrucht verarbeitet werden: Da muss fermentiert, getrocknet, geröstet, geschält und gemahlen werden. Und nun schmeckt das Ergebnis all dieser Mühen nicht so wirklich? Doch in der Versuchsküche mitten im Regenwald stehen auch Milch und ein Schälchen Zucker bereit. Und schon erinnert das Urwaldgebräu doch ein wenig an die von zu Hause gewohnte Tasse Kakao, cremig und süß. Die Zubereitung des Gewürztranks geht in Mittelamerika auf die Azteken zurück. Sie mischten zu Ehren des Gottes Xocóatl – Ursprung des Begriffs Schokolade – Wasser, Kakao, Vanille, Cayennepfeffer und etwas Salz. Erst später wurden in Europa Kakaobutter und Kakaopulver zur Basis der heute gebräuchlichen Schokoladenprodukte. Die Kakaofrucht, die sich aus kleinen, unscheinbar weißen Blüten direkt am Stamm des Kakaobaums entwickelt und als reife Frucht an einen rötlichen Rugbyball erinnert, ist nicht der einzige Schatz, den Costa Rica zu bieten hat: Das Hochland eignet sich perfekt für den Kaffeeanbau. In langen Reihen ziehen sich die Büsche mit den zunächst roten Kaffeekirschen die Hänge hinauf. Im Tiefland gedeihen Bananen und Ananas, die in alle Welt exportiert werden. Die Vielfalt an Flora und Fauna in den zahlreichen Nationalparks des Landes, die ein Viertel des Staatsgebiets umfassen, ist unglaublich: Fünf Prozent der weltweiten Biodiversität sind in dem kleinen mittelamerikanischen Land anzutreffen. „Pura vida!” So hat uns Wendy begrüßt. Das heißt so viel wie „pures Leben” und ist die gängige Grußformel in Costa Rica. Damit drücken die Einheimischen, „Ticos” genannt, ihre aufrichtige Freude darüber aus, gerade in diesem Moment an diesem Fleckchen Erde zu leben. Und sie fühlen sich zu Recht gesegnet: Infrastruktur, Sicherheit und medizinische Versorgung erfüllen in der „Schweiz Mittelamerikas” hohe Standards, zwischen den langen Stränden am Karibischen Text: Sibylle von Kamptz, Bilder: © ICT (Instituto Costarricense de Turismo) (S. 22 o.), Sibylle von Kamtpz (S. 22 u.), Christian Boergen (S. 23 l.), SRT-Bildarchiv (r.) 22 Karawane

In luftiger Höhe: Gut gesicherte Hängebrücken ermöglichen Einblicke in verschiedene Ökosysteme. Kakaobohnen werden über dem offenen Feuer geröstet. Meer und am Pazifik erheben sich imposante Vulkane und immergrüne Bergregenwälder. Damit auch Urlauber ein Stück „pura vida” erleben, erforschen sie die verschiedenen Ökosysteme am besten mit einem sachkundigen Führer. Bei einer Wanderung durch das Naturreservat Tirimbina entdeckt Wendy mit geschultem Blick in Baumwipfeln hängende Faultiere, bunte Pfeilgiftfrösche, kreischende Tukane und Tarantel-Höhlen, in denen die großen Spinnen tagsüber schlafen. Sie weist uns auf den mit spitzen Stacheln übersäten Stamm des Sandbüchsenbaums hin, der sich so vor ungebetenen Besuchern schützt. Die Wanderpalme folgt auf ihren Stelzenwurzeln dem Licht und die Würgefeige umschlingt andere Bäume und erdrosselt sie – ein Mord in Zeitlupe, der bis zu 100 Jahre dauern kann. Perspektivwechsel gefällig? Hängebrücken ermöglichen es, einen Blick in die ansonsten unerreichbaren obersten Etagen der riesigen Urwaldbäume zu werfen, die ein eigenes Ökosystem darstellen. Im Naturreservat Tirimbina überspannt eine Brücke in 22 Metern Höhe den Fluss Sarapiqui – sie gilt mit 262 Metern als eine der längsten des Landes. Eine weitere ermöglicht es, aus 35 Metern Höhe den Blick schweifen zu lassen: Wie ein in allen erdenklichen Grüntönen wogendes Meer präsentiert sich der Regenwald von oben. Echte Meere hat Costa Rica natürlich auch zu bieten. Der Nationalpark Tortuguero im Nordosten mit seinen weitverzweigten Lagunen gleich hinter der Karibikküste ist erste Adresse, um zwischen Juni und Oktober die bis zu 140 Zentimeter großen und 185 Kilo schweren Grünen Meeresschildkröten bei der Eiablage zu beobachten. Zwei Monate später schlüpfen junge Schildkröten unter den wachsamen Augen der Parkranger. Ein Sprung ins Meer ist an diesem Küstenabschnitt nicht zu empfehlen: Die Brandung ist hoch und die Strömungen teilweise gefährlich. Badefreuden kommen dagegen in den Thermalquellen in Fortuna am Fuß des Vulkans Arenal und – in der schwefeligen Variante – im Nationalpark Rincón de la Vieja im Norden des Landes auf. Und natürlich entlang der gesamten Pazifikküste, an der das Meer ruhiger ist. Bekannte Badeorte auf der Halbinsel Nicoya sind Tamarindo und Sámara. Eine ideale Kombination von Naturerlebnis und Strandvergnügen bietet der Nationalpark Manuel Antonio: In den Palmen turnen freche Kapuzineraffen, durch das Unterholz flitzen quietschgrüne Anolis und flinke Krebse haben sich Helikonien-Blüten als Zuhause ausgesucht. Wer einen Aussichtspunkt wie El Mirador oder den Cathedral-Point erklimmt, der blickt hinab auf paradiesische Buchten. Bei diesen Urwald-Touren also unbedingt Badesachen mitnehmen! ■ REISE INS LAND DER TICOS 15 Tage Mietwagenreise mit vorgebuchten Hotels, u.a. Tortuguero Nationalpark, Monteverde- Region und Manuel Antonio Nationalpark, ab/bis San José ab EUR 1.490,- webcode 26825 QUER DURCH COSTA RICA 15 Tage Erlebnisreise in der Kleingruppe, mit Wanderungen am Fuße der Vulkane Rincón de la Vieja, Arenal und Póas und Möglichkeit zur Tierbeobachtung, ab/bis San José, ab EUR 2.390,- webcode 19681 Karawane 23

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