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2019-2-Reisemagazin-Karawane

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Unser neues Reisemagazin stellt Ihnen einen spannenden Teil unserer Reiseziele für 2019 vor. Diesmal präsentieren wir Ihnen die kulinarischen Gaumenfreuden ausgesuchter Reisziele, u.a. Namibia, China, Australien, Seychellen, Slowakei, Costa Rica, Neusseland, Marokko, Peru und Neukaledonien. Dazu gibt's mal wieder ein schönes Gewinnspiel in Form eines Fotowettbewerbs. Karawane ist ihr Reisespezialist, wenn es um den Urlaub 2019 geht. Themenschwerpunkt: Auf Reisen die Welt genießen und ein Fotowettbewerb!

NORDAMERIKA AUSTRALIEN

NORDAMERIKA AUSTRALIEN ASIEN Reisen mit Genuss KANADA Das George-Étienne- Cartier-Monument mit seiner geflügelten Figur an der Spitze steht am nördlichen Ende des Parks Mont Royal. LEBENSFREUDE IN MONTRÉAL MIT BAGELS, WEIN UND KÄSE-POMMES Die Schöne im Tanzfieber „Ich heiße Sieihnen herzlich willkommen”, wartet Ruby Roy, ihres Zeichens Powerfrau, Fremdenführerin und Tanzlehrerin in Personalunion, mit einer ungewöhnlichen Begrüßungsvariante auf. In ihrem etwas eingerosteten Schul-Deutsch war sie sich offensichtlich nicht sicher, ob es „Sie” oder „Ihnen” heißen müsste und hat schlicht aus beiden Möglichkeiten eine gemacht. Hier im Zentrum von Montréal mischen sich viktorianische Häuser und katholische Kirchen mit Wolkenkratzern sowie Glas- und Marmortürmen. Aber auch neoklassische Kuppeln, mächtige Reklameschilder in französischer Sprache und die Feuertreppen an den Rückwänden der Häuser bestimmen das Straßenbild der Millionenmetropole. „Mark Twain soll einmal gesagt haben, hier könne man keinen Stein werfen, ohne ein Kirchenfenster zu treffen”, berichtet Ruby beim Gang durch die historische Altstadt mit ihrem Kopfsteinpflaster und den verwinkelten Gassen. Katholische Kirchen stehen einträchtig neben anglikanischen, altehrwürdige Gotteshäuser neben hochmodernen. Der markanteste sakrale Bau ist jedoch die Basilika Nôtre-Dame. Die neogotische Kirche aus dem Jahre 1829 gilt mit ihren 70 Meter hohen Doppeltürmen als eines der schönsten Gotteshäuser Nordamerikas. Einen Steinwurf entfernt liegt ausnahmsweise keine Kirche, sondern eine ehemalige Markthalle. 1847 wurde der Marché Bonsecours eröffnet. Statt der Marktschreier dominieren heute Kunst- und Kunsthandwerk den Prachtbau mit der Silberkuppel. Vorbei am Vieux-Port, dem alten Hafen, der einer modernen Freizeitanlage weichen musste, geht es nach Downtown Montréal, dem Banken- und Geschäftsviertel. Auffallend ist dabei die große Skulpturendichte, die die Herzen von Kunstfreunden höher schlagen lässt. Ein Prozent der Baukosten für jedes Projekt müssen qua Gesetz in öffentliche Kunst investiert werden. Und die Ergebnisse sind an jeder Straßenecke sichtbar. Entlang der Einkaufsstraße Rue Sainte-Catherine und ihrer Nebenstraßen, besser gesagt unter ihnen, befindet sich die „Ville Souterraine”. Mit 33 Kilometern Länge erweist sich Montréals unterirdische Stadt als ein klimaunabhängiges Einkaufsparadies mit 1900 Geschäften und Gastronomiebetrieben. Dort lässt sich Montréal auch auf besondere Art und Weise 16 Karawane

BEST OF QUÉBEC 18 Tage Mietwagenreise durch das frankophone Kanada, atemberaubende Bergregionen und beeindruckende Städte, ab/bis Montréal, ab EUR 1.970,- webcode 125390 Vom Mont Royal liegt dem Besucher Montréal zu Füßen. Lecker! Frisch gebackene Bagels Beschwingte Stimmung beim gemeinsamen Tanzen im Park. WÄLDER, SEEN UND FRANZÖSISCHES FLAIR 18 Tage Mietwagenreise zu den Niagarafällen, faszinierenden Metropolen Ostkanadas und pittoresken Seen, ab/bis Toronto, ab EUR 2.389,- webcode 118176 Text: Karsten-Thilo Raab, Bilder: © Fitz & Follwell Co. (S. 16), © Tourisme Montréal (o.), © Tourisme Montréal, Pierre-Luc Dufour (l.), © Fanny Comtois (AMATP) (r.) schmecken. Wie in der gesamten Provinz Québec kommt in der Millionenmetropole gerne eine Poutine auf den Tisch. Das „Nationalgericht” besteht traditionell aus Pommes frites und in Würfel geschnittenem Cheddar-Käse, getränkt in brauner Bratensauce. Obschon Uneinigkeit darüber herrscht, wer die Kalorienbombe erfunden hat, taucht in diesem Zusammenhang immer wieder der Name Fernand Lachance auf. Der Imbissbudenbetreiber soll, als ein Kunde Pommes frites mit Quark bestellte, geantwortet haben: „Ça va faire une maudite poutine.” Was übersetzt so viel heißt wie: „Das wird eine Riesensauerei.” Und da hatte Fernand Lachance zweifelsohne Recht. Denn die Poutine ist wirklich eine Riesensauerei – aber auch ungemein lecker. Wer weniger auf Hüftgold steht, dem sei ein Abstecher ins St. Viateur an der 1127 Mont-Royal-Est empfohlen: Das beliebte Kultrestaurant mit französischem Einschlag gilt als beste Adresse für Bagels in allen Variationen. „Viele nennen Montréal ,La Belle‘, die Schöne. Ich finde, Montréal ist eher eine Stadt mit Ecken und Kanten. Nicht immer schön, dafür aber abwechslungsreich und ungemein lebensfroh”, erklärt Ruby Roy auf dem Weg zum Mont Royal. Der 233 Meter hohe Hausberg gilt als die Geburtsstätte der mittlerweile 1,7 Millionen Einwohner zählenden Metropole am Sankt-Lorenz-Strom. Am Fuße des Berges wurde von den Franzosen im Jahre 1642 eine Siedlung namens Ville-Marie gegründet. Biber- und Bärenfelle wurden von hier zu Kürschnern im fernen Europa verschifft und ließen das Fleckchen Erde schnell zu einem der bedeutendsten Handelsplätze Nordamerikas aufsteigen. Heute ist der Mont Royal regelmäßig Treffpunkt für Tanzbegeisterte. Im Sommer strömen immer samstags von 19 bis 23 Uhr Hunderte zu den Salsafolies in die Les Jardins Gamelin, um kollektiv das Tanzbein zu schwingen. Kaum weniger beliebt sind von Mai bis September die sonntäglichen Tam-Tams in der Parkanlage am Mont Royal mit ihrer Mischung aus Trommeln, Tanz und Picknick. Auch Ruby gibt regelmäßig Tanzunterricht in Flamenco und Tango – kostenlos und unter freiem Himmel. „Tanzen, essen und trinken sind für viele die wichtigsten Freizeitbeschäftigungen – kein Wunder, dass die Hälfte des in Kanada produzierten Weins in Montréal getrunken wird”, lacht Ruby und räumt ein, ihren nicht unbedingt kleinen Teil zu dieser Statistik beizutragen. Besonders nach lauen Abenden im Tanzfieber. ■ Karawane 17

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