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Unser neues Reisemagazin stellt Ihnen einen spannenden Teil unserer Reiseziele für 2019 vor. Diesmal präsentieren wir Ihnen die kulinarischen Gaumenfreuden ausgesuchter Reisziele, u.a. Namibia, China, Australien, Seychellen, Slowakei, Costa Rica, Neusseland, Marokko, Peru und Neukaledonien. Dazu gibt's mal wieder ein schönes Gewinnspiel in Form eines Fotowettbewerbs. Karawane ist ihr Reisespezialist, wenn es um den Urlaub 2019 geht. Themenschwerpunkt: Auf Reisen die Welt genießen und ein Fotowettbewerb!

INDISCHER AUSTRALIEN

INDISCHER AUSTRALIEN EUROPA OZEAN Reisen mit Genuss SLOWAKEI Markantes Wahrzeichen: 85 Meter über der Donau thront die Burg von Bratislava, die ein Historisches Museum mitsamt Schatzkammer beherbergt. LIPTAUER, WEIN UND BIER xxxxxxxxxxxxxxx Verstecktes Schatzkästchen zwischen Donau und Tatra Verlaufen kann man sich in den Altstadtgassen von Bratislava kaum, wohl aber sich in ihnen verlieren: Wer durch die slowakische Hauptstadt – nur rund 55 Kilometer östlich von Wien – bummelt, ist von ihr entzückt, denn mit ihren schmucken Fassaden gleicht sie einer Puppenstube. Die österreichische Kaiserin Maria Theresia hielt sich lieber im damaligen Pressburg als in Wien auf und residierte gern auf der Burg. Von der monumentalen Burganlage hoch über der Stadt verschafft man sich den besten Überblick: Unten legen die Fahrgastschiffe am Donaukai an, gegenüber verbindet die Brücke des Slowakischen Nationalaufstandes, auch kurz Most SNP, beide Ufer. In der Spitze des Brückenpylons ist das Panoramarestaurant „Ufo” untergebracht. Wer in 86 Meter Höhe speisen möchte, sollte allerdings reservieren, denn die Plätze sind begehrt. Besonders schön ist die Aussicht von dort auf die in der Sonne blinkende Königskrone, die den Turm des St. Martinsdoms ziert, würdevolle Kulisse vieler Krönungszeremonien. Schräg gegenüber der Kirche wartet ein weiteres architektonisches Kleinod auf den Besucher: Das Haus „Zum Guten Hirten” aus dem Jahre 1760 ist wohl das schönste Rokokogebäude Mitteleuropas. Das Haus ist so schmal, dass hier in jeder Etage nur Platz für jeweils ein Zimmer ist, heute kann man dort in einem Museum alte Uhren bestaunen. Das Herz Bratislavas ist der Hauptplatz. Hier hat man die Qual der Wahl zwischen dem Café Mayer und dem Café Roland, in dem es die besten Torten gibt. Das obligatorische Bratislava-Foto, zusammen mit der Bronzestatue des „schönen Nácí”, auf der Napoleonbank oder beim „Unterrockgucker” Čumil, nimmt beinah jeder mit nach Hause. Edle Tropfen finden sich nicht weit von der Hauptstadt am Fuße der Kleinen Karpaten in den Weinbauorten Svätý Verschmitztes Lächeln: der Unterrockgucker Čumil 12 Karawane

Wandern entlang der Tatra-Magistrale: die 46 Kilometer lange Route führt durch das kleinste Hochgebirge der Welt. Herzhafte Brotzeit: Liptauer mit Zwiebeln Die Figur des „schönen Nácí” grüßt Besucher in Bratislava. Text: André Micklitza, Bilder: ©RastoS/Shutterstock (S. 12), André Micklitza (4) Jur, Pezinok und Modra. Hier lagern Blaufränkischer, Grüner Veltliner oder St. Laurent oft noch in Jahrhunderte alten Kellern kleiner Winzerhäuser. Im Dorf Slovenský Grob, südlich von Pezinok, bieten die Bewohner zur Weinlese knusprige Gänsebraten mit Kartoffelfladen an, ihre Anwesen verwandeln sich dann in kleine Gasthäuser. Den Liptauer, ein slowakischer Schafskäse, gibt es in verschiedenen Varianten: Geräuchert, hart und gesalzen heißt er „oštiepok”, ungeräuchert und weicher „parenica”. Und sehr beliebt zum Knabbern zwischendurch sind die aus dünnen Käsestreifen geflochtenen Käsezöpfe „korbáčiky”. Auch das bekannteste slowakische Nationalgericht kommt ursprünglich aus der Region Liptau: die Käsenockerln aus Kartoffelteig „Bryndzové halušky”, mit Liptauer Käse vermischt und mit geröstetem Speck abgeschmeckt. Fast auf jeder Speisekarte wird man das Gericht finden, auch in den Orten der Hohen Tatra. Das kleinste Hochgebirge der Welt imponiert immer wieder neu, weil es auf slowakischer Seite urplötzlich aus der Ebene auftaucht. Sein Massiv wirkt besonders majestätisch und wird deshalb liebevoll „Krone der Slowakei” genannt. Tatsächlich ist der stark gegliederte Hauptkamm nur 26,5 Kilometer lang, besitzt aber vielseitige Naturwunder auf engstem Raum. Der höchste Gipfel ist die Gerlsdorfer Spitze mit 2655 Metern. Einst wurden die Berge von Gletschern modelliert, eindrucksvolle Kessel, Talmulden und Karstseen sind geblieben. Letztere nennt man sehr poetisch auch „Meeraugen”. Schon früh am Morgen nehmen Wanderer von Starý Smokovec die erste Standseilbahn auf das Kämmchen (Hrebienok), wo die Tatra-Magistrale mit roter Markierung verläuft. Nach einer Bergtour zum Steinbachsee, zum Schlesierhaus oder zur Räuberhütte schmeckt ein frisch gezapftes Zlatý Bažant, das bekannteste slowakische Pils, umso besser. Ambitionierte Bergwanderer sollten eine Tour auf den Kriváň in der Hohen Tatra planen. Es ist quasi der Nationalgipfel der Slowaken und jeder möchte einmal im Leben dort die Welt von oben sehen. Mit etwas Glück begegnet man beim Aufstieg Gämsen und kann Steinadlern beim Segeln zuschauen. ■ UNBEKANNTE SLOWAKEI 10 Tage Studienreise mit Dr. Christoph Höllger zu vielen Welterbestätten, inkl. Flug ab/bis Frankfurt, Termin: 29.07. – 07.08.2019, ab EUR 2.295,- webcode 16283 Karawane 13

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