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Unser neues Reisemagazin stellt Ihnen einen spannenden Teil unserer Reiseziele für 2019 vor. Diesmal präsentieren wir Ihnen die kulinarischen Gaumenfreuden ausgesuchter Reisziele, u.a. Namibia, China, Australien, Seychellen, Slowakei, Costa Rica, Neusseland, Marokko, Peru und Neukaledonien. Dazu gibt's mal wieder ein schönes Gewinnspiel in Form eines Fotowettbewerbs. Karawane ist ihr Reisespezialist, wenn es um den Urlaub 2019 geht. Themenschwerpunkt: Auf Reisen die Welt genießen und ein Fotowettbewerb!

AUSTRALIEN ASIEN Reisen

AUSTRALIEN ASIEN Reisen mit Genuss NORTHERN TERRITORY In der Felsgalerie des Injalak Hill im Arnhemland sind besonders gut erhaltene Aboriginal-Malereien zu sehen. MODERNE AUSTRALISCHE KÜCHE „MOD OZ” Köstlich-Kurioses aus dem Busch Neben der einzigartigen Natur ist es die Kultur der Aborigines, die für viele die Faszination Australiens ausmacht. Und es gibt zahlreiche Möglichkeiten, den Ureinwohnern näher zu kommen, sei es bei einem geführten „Bush Walk” oder einem „Bush Tucker“-Menü. Auch wenn in anderen australischen Bundesstaaten mehr Aborigines leben: Im Northern Territory ist ihr Anteil an der Bevölkerung mit Abstand am größten, er beträgt rund 30 Prozent. Nahezu 100 Prozent sind es gar im Kakadu National Park oder im Arnhemland. Wenngleich Weiße das Siedlungsgebiet, das etwa so groß ist wie Portugal, nur mit Spezialgenehmigung oder im Rahmen organisierter Touren betreten dürfen, sind sie dort willkommen: Auf geführten Wanderungen, beim Fischen und bei Vogel- oder Schildkrötenbeobachtungen bekommen sie Eindrücke von einer der ältesten existierenden Kulturen überhaupt. Schließlich blicken die Aborigines auf eine kontinuierliche Geschichte von mehr als 50.000 Jahren zurück. Tipp: Felsmalereien der Aborigines Suzana Grabar, Reiseexpertin „Kunst- und Geschichtsinteressierte sollten unbedingt einen Abstecher in den Kakadu Nationalpark unternehmen – der Park selbst ist schon ein Highlight. Aber richtig faszinierend machen ihn die Felsmalereien auf dem Nourlangie Rock, die sagenumwobene Traumzeit-Legenden der Ureinwohner erzählen.“ Ihre Überlieferungen, oft auch als Felszeichnungen auf Höhlenwänden verewigt (besonders sehenswert: die „Röntgenkunst”-Malereien in Ubirr), sind die ältesten geschichtlichen Darstellungen der Welt und eröffnen somit einmalige Einblicke in die Spiritualität auf dem australischen Kontinent. Ein empfehlenswerter Ort, mehr über die Vergangenheit und Gegenwart der Ureinwohner zu erfahren, ist Alice Springs, das nicht nur den geographischen Mittelpunkt des Kontinents darstellt, sondern auch ein Zentrum der Aboriginal-Kultur. In 10 Karawane

Aborigines-Kind mit traditioneller Bemalung Spektakuläre, mit Wasser gefüllte Schlucht Text: Christian Haas, Bilder: Rasso Knoller (S. 10), Karsten-Thilo Raab (l.), Karawane (2) vielen Galerien und Museen wird ihre Kunst ausgestellt. Vor allem Dot-Paintings sind stark vertreten. Bei dieser Malweise, früher als Zeichnungen im Sand, heutzutage auf Leinwänden, handelt es sich um eine Art naive Malerei mit Natursymbolen – überlieferte Zeichen etwa für Wasserlöcher, Bäume, Kängurus und Schlangen. Die meisten dieser Motive bekommt man bei Ausflügen selbst zu Gesicht, am besten bei ein- oder mehrtägigen Touren zu den Kata Tjuta, in den Kings Canyon oder zur berühmtesten Kultstätte der Aborigines, den Uluru. Aufgrund seiner spirituellen Relevanz für die Traumzeit-Erzählungen gilt Australiens bekannteste Natursehenswürdigkeit, vielen noch als Ayers Rock geläufig, den Anangu als Heiliger Berg. Bei Wanderungen um (nicht: auf!) den Inselberg oder in die West MacDonnell Ranges erfahren Besucher von Bob Taylor, Nachfahre der Arrernte-Aborigines, auch viel Wissenswertes über den Busch als Nahrungs- und Medizinquelle. Zur Veranschaulichung reicht er zwischendurch Insekten- und Pflanzensnacks, abends zaubert er dann ein leckeres Drei-Gänge-Busch-Dinner unter freiem Himmel. Als „Beilage” serviert Bob am Lagerfeuer Geschichten über die Aboriginal- Kultur und deren Sternbilder. Und er berichtet auch über das Schicksal der „Stolen Generation”, zu der wie er selbst tausende, meist Mischlingskinder, zählen. Sie wurden bis in die 1970er- Jahre ihren Eltern weggenommen, in Internate gesteckt oder zu weit entfernt wohnenden, weißen Familien geschickt. Bobs Kindheits- und Jugendschicksal teilen viele Aborigines und viele tun es ihm im Erwachsenenalter gleich und engagieren sich im Tourismus. Ihr Grundgedanke: Statt ihre Kultur von Weißen erklären zu lassen, führen die Ureinwohner selbst Besucher durch den Busch. Das trifft auch auf andere Regionen Australiens zu, etwa auf South Australia und insbesondere auf den fast 500 Kilometer langen Gebirgszug Flinders Ranges. Rund um den Wilpena Pound, dem riesigen Felsenamphitheater, werden Exkursionen fast ausnahmslos von Aborigines durchgeführt. Einer von ihnen ist Haydyn Bromley, ein Angehöriger der Adnyamathanha, die seit 45.000 Jahren in diesem Gebiet leben: „Unsere Kultur ist leider akut gefährdet, weil viele Adnyamathanha die traditionelle Lebensweise aufgegeben haben. Und so gerät auch die Erzählkultur mehr und mehr in Vergessenheit.” FLINDERS RANGES OUTBACK IN STYLE 4 Tage Allrad-Safari in der Kleingruppe zu den Flinders Ranges und spektakulären Schluchten, inkl. Mahlzeiten, ab/bis Adelaide, ab EUR 2.038,- webcode 126749 Das gilt auch für die Küche der Aborigines – doch seit einigen Jahren boomt „Bush Tucker”. Die Delikatessen aus dem Busch gehören heute fest zum Inventar der „Mod Oz”, der Modern Australian Cuisine, und kommen nicht nur am Lagerfeuer, sondern in vielen städtischen Restaurants auf den Tisch. Was man unter Buschessen genau versteht? Alles, was wild gedeiht, gejagt oder gesammelt werden kann. Da begleiten pfirsichartige Quandongs zartmagere Känguru-Filets, geben Mango-Chutneys Emu-Pasteten eine fruchtige Note und garnieren Illawarra-Pflaumen den Wallaby-Braten. Vor allem in Adelaide werden Bush-Gourmets fündig. Die Speerspitze einer Gastrobewegung, die sich dem Buschessen annimmt, bildet das Restaurant „Orana”, das bereits mehrfach ausgezeichnet wurde. Dort verblüfft Chefkoch Jock Zonfrillo seine Gäste mit kurios-köstlicher Aboriginal-Küche. ■ ALLRAD-CAMPING-SAFARI IM TROPISCHEN NORDEN 5 Tage Kleingruppen-Erlebnisreise Litchfield, Kakadu Nationalpark und Katherine Gorge, ab/bis Darwin, ab EUR 795,- webcode 62446 Karawane 11

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