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2019-1-Reisemagazin-Karawane

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Unser neues Reisemagazin stellt Ihnen einen spannenden Teil unserer Reiseziele für 2019 vor. Diesmal besuchen wir ausgesuchte Ziele mit Welterbe-Status, u.a. das Okavango-Delta (Afrika), den Kakadu Nationalpark (Australien), Neuseeland, Hawaii, Nova Scotia, Marokko, Kolumbien und Vietnam, sowie für Fotobegeisterte zwei Fotoreisen zu Kulturerbe-Stätten. Dazu gibts mal wieder ein schönes Gewinnspiel. Karawane ist ihr Reisespezialist, wenn es um den Urlaub 2019 geht. Themenschwerpunkt: Reiseziele für 2019 – Welterbe-Stätten rund um den Globus in Form einer Weltumrundung und ein schönes Gewinnspiel!

AUSTRALIEN ORIENT WELT-

AUSTRALIEN ORIENT WELT- ERBE MARRAKESCH Abendstimmung über dem Djemaa el Fna. Der Platz bildet das Zentrum von Marrakesch und zählt zum immateriellen Welterbe der UNESCO. MAROKKO Das Herz des Orients schlägt zwischen Feuerschluckern und Schlangenbeschwörern Darf es ein Foto mit Affen sein? Oder lieber eines mit Kobra? Mit einem Liliputaner? Wie wär‘s mit einem großflächigen Henna-Tattoo? Oder mit einem spontanen Zahnziehen? Wenn es um kreative Ideen geht, sind die Künstler und Geschäftsleute vom Djemaa el Fna, dem Mittelpunkt von Marrakesch, einmalig. Hier gibt es nichts, was es nicht gibt. Alle paar Meter erklingt Trommelmusik oder ziehen Geschichtenerzähler Dutzende von Zuhörern in ihren Bann. Zwischendrin führen Fackeljongleure ihre Kunststücke vor. Junge Frauen mit Kopftuch, Schleier oder im Minirock verkaufen Nippes, daneben haben Männer verschiedene Glücks- und Geschicklichkeitsspiele aufgebaut. Kurz, es wuselt und lärmt, flackert und blitzt. Man kommt aus dem Staunen nicht heraus. Tipp: Im Ballon schweben Barbara Ruland, Reiseexpertin „Mode-Interessierte sollten unbedingt das Yves Saint Laurent-Museum mit vom marokkanischen Stil beeinflusster Designermode besuchen. Mutigen empfehle ich bei Sonnenaufgang eine Fahrt mit einem Heißluftballon. Über der roten Stadt Marrakesch vor der Silhouette des Atlasgebirges schweben – ein unvergessliches Erlebnis!” Und dann erst das Essen: An Ständen werden Schnecken, Salate und Suppen angeboten, Kebabs und ganze Hammelköpfe über dem Feuer geröstet. Zahlreiche Verkaufswagen preisen frisch gepressten Orangensaft an. Erstaunlich: Alle Verkäufer haben gut zu tun. Vor allem am Abend, wenn Tausende von Menschen auf diesem Areal unterwegs sind. Dann herrscht auf dem XXL-Platz unweit der mächtigen Koutoubia-Moschee eine unglaubliche Atmosphäre. Da versteht man, warum der Djemaa el Fna ins immaterielle UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen wurde, warum Hollywood-Größen, Flitterwöchner, der Jetset und Kreuzfahrt-Urlauber aus dem rund 250 Kilometer entfernten Agadir so gerne zur „Perle des Südens” kommen. Der Platz allein ist die Marrakesch-Reise wert. 26 Karawane

Nervenkitzel garantiert – die Schlangenbeschwörer verstehen ihr Handwerk. Kunstvoll arrangiert: Gewürze des Orients im Souk von Marrakesch Text: Christian Haas, Bilder: Matej Kastelic/Shutterstock (S. 26), Fabian von Poser (l.), Ekaterina Pokrovsky/Fotolia, Karawnae Um noch weitere Sehenswürdigkeiten der südmarokkanischen Stadt am Rande des Atlas-Gebirges zu erleben, muss man entweder gut zu Fuß sein oder man leistet sich eine der vielen Pferdekutschen, die ihre Zentrale ebenfalls am Djemaa el Fna haben. Abends mag die Tour romantischer sein, mehr sieht man tagsüber. Eine typische Route geht am „La Mamounia”, einem der berühmtesten Hotels des afrikanischen Kontinents, vorbei und führt an der Merana-Mall zum architektonisch sehenswerten Bahnhof. In der Altstadt, die zum kulturellen Welterbe der UNESCO zählt, gehören die Kasbah, das Palais el Badi und die Saadier-Gräber zu den Must- Sees. In die Souks geht es allerdings nur zu Fuß – mal von den gewagten Mopedfahrern abgesehen. Hier herumzuschlendern macht selbst Shoppingmuffeln Freude. Denn in den engen und verwinkelten Gassen mit ihren unzähligen Geschäften schlägt das Herz orientalischer Kultur: überall bunte Keramik, MAROKKOS KÖNIGSSTÄDTE 9 Tage Studienreise inkl. Flug unter der Reiseleitung von Dr. Christoph Höllger, ab/bis Frankfurt, Termin: 12.10.–20.10.2019 ab EUR 1.995,- webcode 32539 handgefertigte Woll- und Seidenteppiche, kunstvoll zu Pyramiden geformte Gewürze, Silberschmuck, Berbermützen, Arganöl – und dazwischen hängen geschlachtete Lämmer, Schlangenhäute und gefärbte Garne in leuchtenden Farben von der Decke. Nach dem Bummel braucht es eine Pause. Und wo könnte es schöner sein als auf einer Terrasse über den Dächern? Davon gibt es in Marrakesch herrlich viele. Zum Beispiel das „Café Des Epices” am Rahba Kedima-Platz, dem Gewürzplatz. Von oben lässt sich das Treiben bei einem Minztee entspannt beobachten. Egal, ob hier oder anderswo: Ein Tajine-Gericht sollte jeder Marrakesch-Reisende mal probieren. In den rustikalen, aus Ton gefertigten Berbertöpfen mit den kegelförmigen Deckeln schmoren die Marokkaner Gemüse, Fisch, Lamm und Hühnchen direkt über dem Feuer oder im Ofen – köstlich. Zu bekommen etwa in der „Kosybar”, für die noch weitere Aspekte sprechen. Erstens ist es eine der ganz wenigen öffentlichen Cocktail-Bars in der Medina. Zweitens gibt es in der extrem lässigen, über mehrere Stockwerke gehenden Location Live-Musik. Und dazu drittens auch noch eine Storchen-Show bei Sonnenuntergang. Gleich mehrere Nester befinden sich keine zehn Meter von der Dachterrasse auf der Stadtmauer und werden in der Dämmerung angeflogen. Auch wenn die Medina die meisten Sehenswürdigkeiten beheimatet, gibt es außerhalb der 13 Kilometer langen Stadtmauer ebenfalls einiges zu entdecken. Zunächst einmal der Jardin Majorelle: Die herrlich schattige Anlage wurde vom Modegenie Yves Saint Laurent kunstvoll gestaltet. Zwischen Kakteen und diversen Arten von Bambus, Lotus, Papyrus und Seerosen sorgen ein kobaltblaues kleines Berbermuseum und knallbunte Pflanzentöpfe für Farbtupfer. Abends und vor allem nachts locken Clubs, Bars, Casinos. Als ich dem Taxifahrer die Adresse „Le Comptoir Darna” – bekannt für seine Bauchtanz-Shows – nenne, schaut er mir tief in die Augen und fragt: „Verheiratet? Lieben Sie Ihre Frau?” Auf mein Bejahen hin sagt er: „Dann gehen Sie da lieber nicht hin.” Was auch immer er genau damit meint, seine Abneigung ist deutlich zu erkennen. Plan B: Das Restaurant „Al Fassia” in der Neustadt Guéliz, wo ehrbarere Damen arbeiten. Eine echte Weiberwirtschaft, die mehr als 40 Angestellten sind fast alle weiblich, und das in der Männerwelt Marokkos! Serviert wird bodenständige marokkanische Küche, wobei eine der leckeren Spezialitäten karamellisierte Tomaten sind.■ Europa, Nordafrika & Orient SELECT 2019 Landeskundige Reiseleiter führen mehr als 40 Erlebnis- und Studienreisen in Europa, Nordafrika und im Orient. Privatreisen oder kleine Gruppen machen dabei jede Tour zu einem besonderen Erlebnis. Katalog bestellen oder online: www.karawane.de/europa Karawane 27

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