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2019-1-Reisemagazin-Karawane

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Unser neues Reisemagazin stellt Ihnen einen spannenden Teil unserer Reiseziele für 2019 vor. Diesmal besuchen wir ausgesuchte Ziele mit Welterbe-Status, u.a. das Okavango-Delta (Afrika), den Kakadu Nationalpark (Australien), Neuseeland, Hawaii, Nova Scotia, Marokko, Kolumbien und Vietnam, sowie für Fotobegeisterte zwei Fotoreisen zu Kulturerbe-Stätten. Dazu gibts mal wieder ein schönes Gewinnspiel. Karawane ist ihr Reisespezialist, wenn es um den Urlaub 2019 geht. Themenschwerpunkt: Reiseziele für 2019 – Welterbe-Stätten rund um den Globus in Form einer Weltumrundung und ein schönes Gewinnspiel!

MITTELAMERIKA AUSTRALIEN

MITTELAMERIKA AUSTRALIEN WELT- ERBE MEXIKANISCHE KÜCHE Die Herzen der Agaven bilden die Grundlage für den mexikanischen Schnaps Mezcal. MEXIKO Tomaten, Tacos und Agaven Sonntag ist Markttag in Tlacolula. In den engen Gängen rund um die Kirche der kleinen Stadt nahe Oaxaca brodelt das Leben. Indianerfrauen mit grauen Zöpfen sitzen vor Kräuterbündeln und Pyramiden aus Avocados. Obststände verlocken zum Probieren: Papaya und Guave, die feigenähnliche Zapote und süße Jícama, die wie Rettich aussieht. Einige Händler haben sich auf Chilis spezialisiert, von mild bis feurig scharf. Aus großen Säcken werden geröstete Grashüpfer verkauft, wahlweise in den Geschmacksrichtungen Limone, Knoblauch oder „natur”. Huhn in Schokoladensauce, Grashüpfer, indianische „Steinsuppe”: Mexikos Landesküche ist so vielseitig, dass sie neben der peruanischen als beste in Lateinamerika gilt – die UNESCO erklärte sie 2010 sogar zum immateriellen Weltkulturerbe. Ihre Wurzeln reichen zurück in die vorkoloniale Zeit: Schon die Azteken kochten mit Tomaten und Chilis, Avocados und Schokolade. Die Basis Mittelamerika 2019/20 Farbenpracht zwischen Atlantik, Karibik und Pazifik: Gruppenreisen und Privatreisen mit dem Mietwagen nach Mexiko, Costa Rica, Kuba und Panama. Katalog bestellen oder online: www.karawane.de/mittelamerika bildet bis heute der Mais, für den die Ureinwohner sogar einen eigenen Gott hatten. Dass die Familien auf den Dörfern kulinarische Schätze hüten, hat sich auch unter Profiköchen herumgesprochen. Restaurantchef Oscar Carrizosa reist regelmäßig von Oaxaca durch die kleinen Orte, um nach Rezepten aus prähispanischer Ära zu suchen. „Die Landbewohner haben diese Gerichte immer zubereitet”, sagt Carrizosa. „Aber erst der Tourismus hat das Interesse der Mexikaner geweckt – und unseren Stolz.” Besonders faszinierend findet der Gastronom die regionalen Unterschiede: „In einem Dorf werden Eidechsen zubereitet, in einem anderen gibt es Steinsuppe.” Carrizosa bietet diese Spezialität auf der Dachterrasse seines Restaurants „Crespo” mit Blick auf eine prächtige Kirche an: Er gibt Shrimps, Wasser und Gemüse in eine Schale, dann legt er einen glühenden Flussstein hinein. Schlagartig beginnt das Wasser zu brodeln – lange genug, um die Suppe zu garen. Text: Oliver Gerhard, Bilder: SECTUR Oaxaca (2, S. 22, 23 r.u.), Karawane (2), Oliver Gerhard (r.o.) 22 Karawane

Erbe der Maya-Kultur: der Tempel Chichén auf der mexikanischen Halbinsel Yucatán Auf der Dachterrasse des „Crespo” Proteinreicher Snack: Grashüpfer Tipp: Mystische Tempel Hannah Gruber, Reiseexpertin „Maya-Tempel, so weit das Auge reicht, jeder Tempel unterscheidet sich, keiner gleicht dem anderen – und wirklich jeder lohnt den Besuch. Am schönsten sind sie morgens bei Sonnenaufgang, denn dann haben Maya-Tempel etwas Mystisches.” Wenn man morgens durch die Straßen schlendert, hört man das Rattern der Fließbänder aus den Tortilla-Bäckereien und das Klatschen des Teiges aus den Küchen. „Wann gehst du Brot holen?”, fragten die Männer früher, wenn sie ein Date einzufädeln versuchten, denn die Mädchen durften nur zum Tortilla-Kauf aus dem Haus. Man muss keine Eidechsen, Grashüpfer oder Agave-Würmer essen, um Welterbe-Küche zu genießen. Auf Märkten, an Straßenständen und in Familienrestaurants findet man Tortillas, dünne Fladen aus Mais, Salz, Wasser und Kalk – das tägliche Brot der Mexikaner. Gefüllt mit Fleisch oder Fisch, Gemüse oder Käse werden sie zu „Tacos”. Dazu gibt es Guacamole und Saucen aus grünen Tomaten oder roten Chilis. Überall qualmen Holzkohlegrills, von denen es verführerisch duftet. Köchin Ana Hernandez ist für ihre geschmorte Ziege berühmt. Mindestens sechs Stunden müsse das Fleisch in einem Ofen mit Holz und heißen Steinen garen, erklärt die Chefin: „Seit vielen Generationen geben wir das Rezept schon weiter.” Jede Region, jede Stadt hat ihre eigenen Spezialitäten. In Mexico City sind es zum Beispiel „Tacos al Pastor”, die mit dünnen Fleischstreifen von einem Döner-ähnlichen Drehspieß gefüllt und mit frischem Koriander und Limone serviert werden. In Puebla pflegt man die Kunst der „Mole”, einer Sauce aus mindestens 25 Zutaten inklusive Chilis und Schokolade. Viele Urlauber haben bei der Heimreise Chilischoten und Mezcal im Gepäck, Trinkschokolade und grüne Tomaten – genauso wie einst die spanischen Entdecker. ■ KLASSISCHES MEXIKO 16 Tage Erlebnisreise auf den Spuren der Maya, inkl. 3-tägigem Badeaufenthalt in Cancún, ab Mexiko-Stadt/bis Cancún, ab EUR 1.350,- webcode 15922 HÖHEPUNKTE YUCATANS 8 Tage Rundreise zu den Höhepunkten der Halbinsel, Badeverlängerung an der Riviera Maya möglich, ab/bis Cancún, ab EUR 990,- webcode 29324 Karawane 23

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